Über die Initiative „Stärker als Gewalt“

„Stärker als Gewalt“ ist eine bundesweite Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Hier erfahren Sie mehr über die Ziele, Partnerorganisationen und Aktionen.

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Gewalt geht uns alle an!

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Und auch Männer sind von häuslicher Gewalt betroffen. Das kann sich nur ändern, wenn sich die ganze Gesellschaft gegen Gewalt einsetzt. Gemeinsam sind wir stärker als Gewalt!

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Film über die Initiative

Gemeinsam sind wir #StärkerAlsGewalt

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Die Initiative „Stärker als Gewalt“ ist im November 2019 gestartet. Sie ist Teil des Aktionsprogrammes der Bundesregierung „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ und setzt sich dafür ein, dass:

  • mehr betroffene Frauen und Männer Mut haben und sich wehren, wenn sie von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen sind,
  • mehr Menschen im Umfeld von betroffenen Personen hinsehen und ihnen helfen,
  • in der Corona-Krise mit der Aktion „Zuhause nicht sicher?“ alle Betroffenen Hilfe finden, die zuhause von Gewalt bedroht sind.

Häusliche Gewalt:

DAS AKTIONSPROGRAMM „GEMEINSAM GEGEN GEWALT AN FRAUEN"

Die Bundesregierung setzt sich mit einem Aktionsprogramm für die Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ein. Die Kampagne „Stärker als Gewalt“ ist einer der Schwerpunkte.

Mehr zum Aktionsprogramm

Wie hilft „Stärker als Gewalt“?

Die Website www.stärker-als-gewalt.de bündelt erstmals den Zugang zu einer Vielzahl an bundesweiten Hilfe- und Beratungsangeboten. Sie klärt auch über verschiedene Formen von Gewalt auf und erklärt, wie man sie erkennt, wie jede und jeder sich dagegen einsetzen kann und wo man Beratung und Hilfe findet. Darüber hinaus bringt die Initiative Partnerorganisationen, gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Unternehmen und Privatpersonen für Öffentlichkeitsaktionen zusammen, die die Sensibilisierung und Aufklärung vorantreiben.

Wem hilft „Stärker als Gewalt“?

  • Jeder Person, die von häuslicher, sexualisierter oder digitaler Gewalt betroffen ist.
  • Jeder Person, die Zeugin oder Zeuge einer solchen Gewaltsituation ist.

Wer ist die Initiative „Stärker als Gewalt“?

In der Initiative haben sich viele Organisationen zusammengeschlossen, die sich gegen Gewalt an Frauen und Männern einsetzen und helfen.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, die Frauenhauskoordinierung, der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser, Weibernetz, das Bundesforum Männer, die Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen, der Sozialdienst Katholischer Männer, die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel, der Dachverband der Migrantinnenorganisationen, die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt und die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen.

Darüber hinaus unterstützen auch viele weitere Organisationen, Verbände, Kommunen, Unternehmen und engagierte Einzelpersonen die Initiative „Stärker als Gewalt“.

Partnerorganisationen *der Initiative „STÄRKER ALS GEWALT“

Partnerorganisationen der Initiative „STÄRKER ALS GEWALT“

Für die bundesweite Initiative haben sich viele Organisationen zusammengeschlossen, die im Bereich Hilfe und Unterstützung aktiv sind.

UNTERSTÜTZERINNEN UND UNTERSTÜTZER *DER INITIATIVE „STÄRKER ALS GEWALT“

UNTERSTÜTZERINNEN UND UNTERSTÜTZER DER INITIATIVE „STÄRKER ALS GEWALT“

Mit vielfältigem Engagement unterstützen zahlreiche Organisationen, Verbände und Einzelpersonen die Initiative „Stärker als Gewalt“.

Was ist der Hintergrund von „Stärker als Gewalt“?

Die Initiative ist eingebettet in ein Gesamtprogramm der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegenüber Frauen und ihren Kindern im Rahmen der Umsetzung der Istanbul-Konvention und des Koalitionsvertrags. Seit 2018 arbeitet der von Bundesfrauenministerin Giffey eingerichtete Runde Tisch von Bund, Ländern und Kommunen, mit dem das Hilfenetz deutlich verstärkt und verbessert werden soll. Mit dem Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ will das Bundesfrauenministerium in den nächsten vier Jahren ab 2020 insgesamt 120 Millionen Euro zusätzlich für den Ausbau von Beratungsstellen und Frauenhäusern bereitstellen. Darüber hinaus werden auch nicht-bauliche, innovative Maßnahmen zur Weiterentwicklung von Unterstützungsangeboten gefördert.

Partnerorganisationen der Initiative

Logo Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Logo Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)
Logo Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen
Logo Bundesforum Männer e.V.
Logo Sozialdienst Katholischer Männer Bundesverband e.V.
Logo Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Logo Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V.
Logo Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser
Logo Frauenhauskoordinierung
Logo Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V. (KOK)
Logo Weibernetz e.V. – Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung
Logo DaMigra e.V. – Dachverband der Migrantinnenorganisationen
Logo Bundesweite Fach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz
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