Poster-Aktion gegen häusliche Gewalt

In der Corona-Krise sind die meisten Menschen auf die eigenen vier Wände beschränkt. Aber was, wenn das Zuhause nicht sicher ist? Um betroffenen Personen zu helfen und das Umfeld zu sensibilisieren, startet die Initiative „Stärker als Gewalt“ jetzt die Poster-Aktion „Zuhause nicht sicher?“.

Jeder kann bei der Aktion mitmachen und sich aktiv gegen Gewalt einsetzen.

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Hilfe bei häuslicher Gewalt: Poster-Aktion „Zuhause nicht sicher?“ informiert über Hilfeangebote

Jetzt mitmachen und das Info-Poster aufhängen – im Hausflur, im eigenen Geschäft, in Praxen.

Die Corona-Krise schränkt das tägliche Leben stark ein. In dieser schwierigen Situation steigt das Risiko für eine Zunahme häuslicher Gewalt. Gleichzeitig wird es für Betroffene schwieriger, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch Familie, Freunde und Nachbarschaft sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können.

Umso wichtiger ist es, betroffene Personen in dieser Ausnahmesituation auf alternativem Weg außerhalb der eigenen vier Wände zu erreichen. Das kann die Kasse im Supermarkt oder das Schwarze Brett im Hausflur sein. Die Poster-Aktion „Zuhause nicht sicher?“ will die Kundinnen und Kunden in den Supermärkten und auch Nachbarinnen und Nachbarn in ihren Hausfluren auf die Hilfeangebote aufmerksam machen. Wir alle sind in dieser Zeit besonders aufgefordert, auf Alarmsignale häuslicher Gewalt in unserer Umgebung zu achten und dagegen aktiv zu werden.

Viele Einzelhandelsketten unterstützen bereits die Aktion.

Die ganze Gesellschaft ist jetzt mehr denn je gefragt.

Jeder kann bei der Aktion mitmachen und sich aktiv gegen Gewalt einsetzen. Alle interessierten Unternehmen, Verwaltungen, Vereine oder Privatpersonen, die die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ ebenfalls unterstützen wollen, finden die Postervorlage in verschiedenen Formaten und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten rund um „Stärker als Gewalt“ direkt zum Download.

Werden Sie Teil der Aktion und helfen Sie betroffenen Menschen. Denn nur gemeinsam sind wir #StärkerAlsGewalt!

Die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ vor Ort (Auswahl)

  • In Rosenheim rufen Vertreterinnen und Vertreter des Runden Tisches „Häusliche Gewalt“, einem Arbeitskreis von Polizei, Staatsanwaltschaft, Frauenhaus, Frauen- und Mädchennotruf sowie den Gleichstellungsbeauftragten aus Stadt und Landkreis Rosenheim, zur Teilnahme an der Aktion auf.

  • Die rheinlandpfälzische Frauenministerin Anne Spiegel wirbt bei einem Vor-Ort-Termin in einem Supermarkt für Hinschauen statt Wegsehen bei häuslicher Gewalt und unterstützt die bundesweite Aktion „Zuhause nicht sicher?“.

  • Sarah Lutz, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lübbecke und der Gemeinde Hüllhorst, setzt sich in den Sozialen Medien für die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ ein.

  • Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Burgdorf, Petra Pape (links), setzt sich zusammen mit Edeka-Filialleiterin Astrid Kross für die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ gegen häusliche Gewalt ein.

  • Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, unterstützt die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ und macht auf verschiedenen Kanälen darauf aufmerksam.

  • In Bochum setzt sich Ratsfrau Gabriela Schäfer für die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ ein mit einem Appell an alle, aufmerksam und achtsam zu sein, wenn Frauen sich nicht selbst helfen können.

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