„Stärker als Gewalt“ startet Poster-Aktion mit Supermärkten

Weil in der Corona-Krise das Risiko für häusliche Gewalt steigen kann, startet Bundesministerin Dr. Franziska Giffey die Aktion „Zuhause nicht sicher?“, unterstützt von Deutschlands großen Lebensmitteleinzelhändlern ALDI Nord, ALDI Süd, EDEKA, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, real und REWE.

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Poster-Aktion gegen häusliche Gewalt mit dem Lebensmitteleinzelhandel: Weil Zuhause nicht für alle sicher ist

Viele Menschen sind durch die Einschränkungen in der Corona-Krise stark beeinträchtigt. Ängste, Sorgen, Konflikte und Stresspotenzial spitzen sich zu, und das Risiko für häusliche Gewalt kann wachsen. Das eigene Zuhause ist für manche nicht sicher, und gleichzeitig ist es aufgrund der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen für Betroffene schwieriger geworden, sich ungehindert Hilfe zu suchen. In dieser Situation ist es wichtig, neue Wege zu finden, Menschen zu unterstützen, die von häuslicher Gewalt betroffen oder Zeugin bzw. Zeuge geworden sind.

Deshalb startete Bundesministerin Dr. Franziska Giffey gemeinsam mit Deutschlands großen Lebensmitteleinzelhändlern ALDI Nord, ALDI Süd, EDEKA, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, real und REWE am 29. April 2020 die bundesweite Aktion „Zuhause nicht sicher?“. Einkaufen gehört zu den wenigen Tätigkeiten, die aktuell im öffentlichen Raum möglich sind. Deshalb ist der Einzelhandel ein wichtiger Ort, um Kundinnen und Kunden über die Hilfeangebote bei häuslicher Gewalt zu informieren.

Über 26.000 Märkte setzen bundesweit ein Zeichen. Gemeinsam sind wir #StärkerAlsGewalt!

Tausende Märkte folgten dem Aufruf der Initiative und beteiligten sich an der bundesweiten Aktion gegen häusliche Gewalt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigten großen Einsatz. Sie brachten Plakataufrufe an zentralen Stellen in den Märkten an und platzierten die wichtigen Informationen in Newslettern, auf Webseiten, Kassenzetteln und Produkten. Das gemeinsame Ziel: Betroffenen Wege aus der Gewalt eröffnen und Familien, den Freundeskreis, und die Nachbarschaft motivieren, sich für Betroffene einzusetzen.

EDEKA druckt Infos auf Eigenmarken

Das Team von EDEKA platziert Informationen für Betroffene und ihr Umfeld neben Aushängen auf Postern sogar auf Eigenmarken wie Milchtüten, Obst- und Gemüseverpackungen sowie Hygieneartikeln. Auch Poster in den Märkten, Instore-TV, Kundenmagazin und Newsletter informieren über die Initiative.

„In unseren Märkten erreichen wir wöchentlich viele Millionen Kunden. Dieses große Potenzial nutzen wir gern, um Betroffene und ihr Umfeld auf die Initiative und ihre Hilfeangebote aufmerksam zu machen. Gerade jetzt sind Zusammenhalt und Solidarität gefordert“, so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA AG.

Lidl setzt in 3.200 Filialen ein Zeichen gegen häusliche Gewalt

Lidl informiert Kundinnen und Kunden im Kassenzonenbereich aller Filialen mit großen Postern über das Hilfeangebot der Initiative „Stärker als Gewalt“. 

"Wir sind für viele Menschen und Familien ein fester Bestandteil in deren Leben. Daher sehen wir mit der Kampagne #StärkeralsGewalt einen relevanten Anknüpfungspunkt, ein wichtiges gesellschaftliches Thema zu adressieren. Wir freuen uns sehr, Teil der Kampagne des BMFSFJ sein zu dürfen“, so Matthias Oppitz, Geschäftsleitungsvorsitzender Lidl Deutschland.

 

Netto Marken-Discount gibt Kundinnen und Kunden Hilfe in die Hand

Auf den Kassenzetteln, ausgewählten Eigenmarken-Produkten und mit Postern wird das Team von Netto bundesweit in über 4.000 Märkten über das Hilfeangebot von „Stärker als Gewalt“ informieren.

„Gerade jetzt sind Zusammenhalt und Solidarität gefordert. Darum unterstützt Netto gern die Aktion ,Zuhause nicht sicher?‘. Als Nahversorger erreichen wir wöchentlich über 21 Millionen Kunden. Dieses große Potenzial nutzen wir, um Betroffene und ihr Umfeld über die Initiative und Hilfeangebote zu informieren", so Christina Stylianou, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount.

REWE pinnt Hilfeangebote ans Schwarze Brett

Die Teams in den über 3.000 REWE-Filialen hängen die Info-Poster der Initiative gut sichtbar für Kundinnen und Kunden an die prominenten Schwarzen Bretter, Kassen uvm. in den Ladengeschäften.

„Häusliche Gewalt muss bekämpft werden, egal ob sie sich gegen Frauen oder Männer richtet. Insofern unterstützen wir in unseren über 3.000 REWE-Märkten in ganz Deutschland die Initiative ,Stärker als Gewalt‘ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie zeigt Wege zur Hilfe auf, wie jede und jeder von uns Gewalt erkennen und beenden kann. Die in unseren Märkten aushängenden Plakate informieren sowohl über die Initiative als auch über die Hilfe- und Beratungsangebote für von häuslicher Gewalt betroffene Personen“, sagt Peter Maly, bei der REWE Group als Bereichsvorstand für die REWE Märkte in Deutschland verantwortlich.

real funktioniert Eigenwerbeflächen um

In den fast 300 Filialen von real werden prominente Eigenwerbeflächen umgewidmet und für die Information zu Hilfeangeboten der Initiative sowie des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" genutzt. Auch über den Ladenfunk erhalten Kundinnen und Kunden Informationen zu der Aktion.

„Gerade in diesen Zeiten gewinnen Einzelhandelsflächen durch ihre Funktion als Orte der Interaktion und des Austauschs eine zusätzliche gesellschaftliche Bedeutung. Wenn wir mit unserer bundesweiten Infrastruktur dazu beitragen können, das Leben besonders gefährdeter Personen sicherer zu machen, werden wir das gerne tun", so Henning Gieseke (CEO real GmbH), Patrick Müller-Sarmiento (CEO real GmbH) und Jörg Kramer (Arbeitsdirektor real GmbH).

Das Team von Penny platziert Hilfe direkt im Eingangsbereich

Im Eingangsbereich der über 2.000 Penny-Filialen bringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Info-Poster an, die Betroffene und ihr Umfeld informieren.

ALDI platziert die Hilfe digital

ALDI Nord und ALDI Süd platzieren die Hilfe digital, indem sie über ihre Social Media-Kanäle und ihre Webseiten auf „Stärker als Gewalt" aufmerksam machen.

Weiterführende Informationen

Gemeinsam sind wir #StärkerAlsGewalt

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