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Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ richtet sich an Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben

Hier können Frauen rund um die Uhr und kostenlos Kontakt zu Beraterinnen aufnehmen – vertraulich und anonym. Die Beraterinnen sind geschulte Fachkräfte und haben Erfahrung in der Beratung von gewaltbetroffenen Frauen.

Das Hilfetelefon ist bundesweit verfügbar und rund um die Uhr erreichbar – auch an Wochenenden und an Feiertagen. Beratungsanfragen per E-Mail oder im Online-Chat sind in einem geschützten Bereich auf www.hilfetelefon.de ebenfalls möglich.

Von Arabisch bis Vietnamesisch: Mit Hilfe von Dolmetscherinnen kann die Beratung beim Hilfetelefon in 18 Sprachen erfolgen. In der Erstberatung hören die Beraterinnen erst einmal nur zu und bieten ihre Erfahrung und Einschätzung der Situation an. Gemeinsam mit der Hilfesuchenden suchen sie nach Wegen aus der Gewalt. Auf Wunsch kann ein Kontakt zu geeigneten Beratungsstellen und Hilfsorganisationen im Umfeld der Betroffenen vermittelt werden. 

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Betroffene mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung und ermöglicht daher auch die Beratung in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache.

Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden, um Frauen zu helfen, die Opfer von Gewalt geworden sind.

Kontakt zum Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:

Telefon-Beratung: 08000 116 016

Online-Beratung: www.hilfetelefon.de

Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)

Beim Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) können betroffene Frauen und ihr Umfeld ein Hilfsangebot in ihrer Nähe finden.

Die Website informiert in mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch und Deutsche Gebärdensprache) über Hilfsangebote und Beratungsstellen zu jeder Form von Gewalt. Die persönlichen oder telefonischen Beratungen in den Beratungsstellen sind kostenlos und anonym und werden von erfahrenen Mitarbeiterinnen durchgeführt.

Im bff sind derzeit rund 190 Beratungsstellen und Frauennotrufe organisiert. Ziel des bff ist es außerdem, die Öffentlichkeit für das Thema Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. Der Verband setzt sich mit verschiedenen Projekten und Kampagnen aktiv für Gewaltprävention ein.

Homepage: www.frauen-gegen-gewalt.de

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

An die Antidiskriminierungsstelle des Bundes können sich alle Menschen wenden, die aufgrund des Alters, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder chronischen Krankheit, der ethnischen Herkunft oder der sexuellen Identität Diskriminierung erlebt haben. Dazu zählt zum Beispiel auch sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz.

Das Beratungsteam der Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet Betroffenen eine kostenlose juristische Erstberatung zu ihrem jeweiligen Fall, damit sie über das weitere Vorgehen entscheiden können. Anfragen können auch anonym gestellt werden.

Über eine Suchfunktion auf der Webseite lassen sich außerdem Beratungsstellen vor Ort finden. Die Beratungsstellensuche ist auch in leichter Sprache zugänglich.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes beantwortet Fragen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und stellt Informationsmaterialien rund um die Themen Diskriminierung und Gleichbehandlung zur Verfügung – für Betroffene, Arbeitgeber und betriebliche Interessenvertretungen.

Beratungsanfragen sind telefonisch, per E-Mail oder in Gebärdensprache möglich.

Homepage: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Home/home_node.html

Frauenhauskoordinierung e.V.

Der Verein Frauenhauskoordinierung e.V. mit Sitz in Berlin unterstützt Frauenhäuser und Fachberatungsstellen durch Informationen, Austausch und Vernetzung. FHK arbeitet eng mit Expertinnen und Experten aus Praxis, Politik, Verwaltung und Wissenschaft zusammen.

Mit rund 260 Frauenhäusern und 230 Fachberatungsstellen fördert und sichert FHK mit ihren Mitgliedern das Hilfe- und Unterstützungssystem für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, sowie für ihre Kinder.

Auf der Website finden betroffene Frauen und ihr Umfeld Kontakte in ihrer Nähe sowie wichtige Informationen zum Thema Gewalt gegen Frauen. Die Angebote sind in elf Sprachen verfügbar.

Der Verein entwickelt Angebote und Materialien für Fachkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Frauenhäusern und Fachberatungsstellen. Er unterstützt diese bei der Öffentlichkeitsarbeit und berät Bund und Länder zu ihrer Strategie gegen Gewalt gegen Frauen.

Die Geschäftsstelle der FHK in Berlin ist telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

Homepage: www.frauenhauskoordinierung.de

Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V. (KOK)

Der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V. (KOK) ist ein Zusammenschluss von Fachberatungsstellen und weiteren Organisationen, der sich für Betroffene von Menschenhandel und Ausbeutung sowie gegen Gewalt an Migrantinnen einsetzt.

Die Hauptaufgabe der Geschäftsstelle ist es als politischer Interessenvertreter auf bundespolitischer Ebene und in der Öffentlichkeit für seine Mitgliedsorganisationen zu agieren. Die Fachberatungsstellen bieten kostenlose, anonyme und vertrauliche Beratungen an. Dort stehen muttersprachliche Beraterinnen und Berater oder Dolmetscherinnen und Dolmetscher zur Verfügung.

Darüber hinaus verweist der KOK auf das Angebot des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“. Ebenso verlinkt die Website direkt auf den Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe bff e.V. sowie die Frauenhauskoordinierung, die auf ihren Websites weitere Adressen von Beratungsstellen zum Thema Gewalt gegen Frauen zur Verfügung stellen.

Der Verein ist telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

Homepage: https://www.kok-gegen-menschenhandel.de/startseite/

Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF)

Betroffene Frauen und ihr Umfeld finden auf der Website der ZIF Kontakte zu Autonomen Frauenhäusern.

Von den rund 350 Frauenhäusern haben sich gegenwärtig rund 100 Autonome Frauenhäuser der ZIF angeschlossen. Sie drücken damit ihre parteipolitische und konfessionelle Unabhängigkeit aus. Zudem arbeiten sie selbst verwaltet und hierarchiefrei. Die der ZIF angeschlossenen Frauenhäuser arbeiten nach bestimmten Leitlinien wie Feminismus, Parteilichkeit und Rassismusbewusstsein.

Die ZIF ist ihr Dachverband. Er unterstützt die Mitarbeiterinnen der Mitgliedseinrichtungen bei der Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, verfasst Stellungnahmen, betreibt politische Lobbyarbeit, organisiert Fachveranstaltungen und initiiert Kampagnen gegen Gewalt an Frauen.

Homepage:www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/

Weibernetz e.V.

Weibernetz e.V. informiert zu Themen wie (sexualisierte) Gewalt gegen behinderte Frauen, Antidiskriminierung und Gleichstellung behinderter Frauen.

Das Bundesnetzwerk ist eine politische Interessenvertretung von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen und setzt sich für deren Rechte und für ein selbstbestimmtes Leben ein.

Bei der bundesweiten Selbstvertretungsorganisation handelt es sich um einen Zusammenschluss von Frauen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, den Landesnetzwerken und Koordinierungsstellen behinderter Frauen sowie einzelner Beratungs- und Unterstützungsorganisationen von Frauen/Lesben.

Weibernetz setzt sich konkret zum Beispiel für barrierefrei zugängliche Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen sowie für einen umfassenden Gewaltschutz ein, der alle Lebensbereiche von Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen umfasst. Weibernetz informiert, stärkt Frauen mit Beeinträchtigungen, vertritt ihre Interessen und unterstützt Frauenbeauftragte mit Beeinträchtigungen und deren Vernetzung in Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Die Geschäftsstelle von Weibernetz e.V. ist telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

Homepage: https://www.weibernetz.de/

Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V. (BAG TäHG)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V. (BAG TäHG) ist der deutsche Dachverband der Einrichtungen, die in interinstitutionellen Kooperationsbündnissen gegen Häusliche Gewalt mit gewaltausübenden Menschen – unabhängig vom Geschlecht – arbeiten.

Die Einrichtungen innerhalb des Dachverbandes leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention und zum Opferschutz.

Die BAG TäHG informiert Menschen, die im sozialen Nahraum gewalttätig geworden sind, auf ihrer Webseite über Hilfsprojekte in ihrer Nähe.

Die Teilnehmenden am Programm sind häufig im Rahmen der Strafverfolgung zu einem Trainingskurs verpflichtet oder durch Dritte (beispielsweise Jugendamt) dazu ermutigt worden.  Grundsätzlich stehen die Angebote aber auch für Interessierte offen, die freiwillig an ihrem Gewaltverhalten arbeiten wollen.

Die BAG TäHG bietet Weiterbildungen über eine eigene Bildungseinrichtung (unter anderem Weiterbildung zur „Fachkraft für Täterarbeit häusliche Gewalt“) an, um die Qualität der Beratungsarbeit weiter zu fördern, und sie unterstützt die Mitgliedorganisationen darüber hinaus bei der Vernetzung und der Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit.

Homepage:https://www.bag-taeterarbeit.de/

LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. www.maennerberatungsnetz.de

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